Berliner Typen in Typografie: DIN

Die DIN hat eine klare Funktion. Einfach und präzise soll diese Schrift sein und sich auf das konzentrieren, was die Aufgabe von Schrift im Allgemeinen ist. Ohne Umschweife Informationen vermitteln und dafür sorgen, dass diese auch ankommen. Es gibt die DIN Schrift seit 1936. Alle Buchstaben beruhen auf der gleichen Strichstärke und lassen sich mühelos reproduzieren. Das Ziel – gleiche Wirkung und Funktionalität in jedweder Größe und Laufweite! 

Bei typeofberlin hat uns diese Normschrift zu einem Typ inspiriert, der sich vor allem auf eins versteht: den grenzenlosen Genuss. Sich genüsslich durchs Leben schlemmen ist eine Kunst, die in Berlin erlernt werden kann. Foodies gibt es hier zuhauf, Bartträger ebenso. An einigen Orten der Stadt schon fast die Norm.

Genuss ist Pflicht! Typisch Berlin?

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Alle essen!

Vor allem aber sprechen alle über Essen. Am liebsten über das, was man noch essen kann … oder auf keinen Fall anrühren darf. Essen ist eine Philosophie, ein Kult rund um Magen und Darm. Das geht viel weiter als Geschmack oder Genuss. Manch einer nennt Ernährung bereits die neue Ersatzreligion. Du bist was Du isst. Dein Ernährungsstil entlarvt Deine eigentliche Seele und ob Dein Charakter wirklich so lauter ist. Je individueller Du Deinen Ernährungsstil gestaltest desto besser. Foodies sind Gourmets vom Allerfeinsten und davon gibt es in Berlin mehr als genug. Oft können Foodies auch hervorragend kochen und fotografieren ihr Essen so schön, dass es einem das Wasser aber auch wirklich in alle Mundregionen spült. 

Aus der Übersättigung heraus haben wir ganz neue Regeln der Nahrungsbeschränkung entwickelt – die Suche nach dem „richtigen“ Essen wurde schwieriger und das Denken darüber komplexer. Was in unserer Völlegefühl auslösenden Warenwelt noch provoziert, sind Formen von Enthaltsamkeit.

Mehr zum Thema in diesem wunderbaren Artikel in der ZEIT