Berliner Typen in Typografie: Bauhaus

Geometrische Schriften gelten als modern, technisch oder gar futuristisch. Geht es um technische Innovation, Sciene Fiction oder elektronische Musik, sind die geometrischen Schriften nicht weit. Ihre Grundformen – Kreis, Dreieck oder Rechteck – lassen sie als ausgesprochen kühl und konstruiert erscheinen. Die in den 70er Jahren entstandene ITC Bauhaus stammt von Edward Benguiat und Victor Caruso. Vorläufer dieser Schrift ist die Universalschrift von Herbert Bayer.

Die besondere Symmetrie der Bauhaus gaben bei typeofberlin den entscheidenden Impuls für des Berliners liebsten Begleiter. Bis zu 250.000 Exemplare soll es in der Stadt geben. Kleine und große. Dicke und dünne. Freundliche und solche, denen man lieber nicht im Dunkeln begegnet. Dann hört man gern: 

Der tut doch nichts! Typisch Berlin?

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Nicht auf den Hund gekommen

Berlin gilt als die Hundehauptstadt Deutschlands, pro Quadratmeter gibt es hier die höchste Hundedichte. Noch relativ moderat sind im Vergleich zu anderen Städten die Hundesteuer sowie die Bußgelder bei Missachtung der Regelung, dass Hundehaufen umgehend von der Straße zu entfernen sind. Heute gehören Tütchenträger zum Straßenbild. Tretminen auf den Bürgersteigen – die unangenehmen Begleiterscheinungen der Hundeliebe – sind deutlich seltener geworden. Doch die Konflikte zwischen Hundebesitzern und Joggern oder Badegästen an den Berliner Seen bedrohen seit längerem das friedliche Miteinander in der Stadt. 

Voll im Trend: der Bürohund

Kreativ-Agenturen und Start ups machen es uns vor. Hunde bereichern das Büroleben. Sie sorgen für gute Stimmung und gehören irgendwann zum Team dazu. Es verwundert also nicht, wenn es inzwischen so mancher Bürohund sogar auf die Webseite „seines“ Unternehmens geschafft hat. 

Ein Hund im Büro ist jedoch nicht nur eine nette Facette im Arbeitsleben, sondern eine gesundheitsfördernde Maßnahme gegen den Dauerstress. Gerade in jungen aufstrebenden Unternehmen ist Stress beinahe täglich angesagt. Da kommt ein freundlicher Vierbeiner als ausgleichender Faktor wie gerufen. Das mag auf den ersten Blick merkwürdig klingen. Ist es aber nicht. Hunde übernehmen seit vielen Jahren therapeutische Aufgaben in Kindereinrichtungen und in der Seniorenbetreuung. Ihre Fähigkeit für gutes Klima zu sorgen, muss nicht auf diesen Bereich beschränkt bleiben. Jetzt heißt es nur noch, die Berliner Arbeitgeber flächendeckend von der guten Seele Hund zu überzeugen. Dann langweilt sich kein Hund mehr in seinem Zuhause, wenn Frauchen oder Herrchen „auf Arbeit“ sind.